Insektenstichheiler – Testbericht, FAQ & Vergleich

[Werbung] In diesem Beitrag stelle ich den Insektenstichheiler bite away vor und verlinke an mehreren Stellen zu diesem und anderen Amazon-Produkten. Für eventuelle Käufe erhalte ich eine Provision.


Wer schön öfter meine Packlisten genutzt hat, weiß, dass ich fast überall einen Insektenstichheiler empfehle. Zeitweise schrieb ich „eine Offenbarung!“ dazu, weil ich tatsächlich finde, dass es einer der nützlichsten Gegenstände auf Reisen und bei anderen Gelegenheiten ist. Wenn es dieses Gerät schon in meiner Kindheit gegeben hätte, wären mir viel Juckreiz und schlaflose Nächte erspart geblieben, denn ich war immer Mückenstich-Kandidatin Nummer 1.

Da die meisten noch nie etwas von einem Insektenstichheiler gehört haben, habe ich im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.


Wozu braucht man einen Insektenstichheiler?

Als Kind hatte ich extrem viele Mückenstiche, zeitweise waren es über 30 gleichzeitig. Während meine Familie verschont bliebt, sammelte ich v. a. im Urlaub einen Stich nach dem anderen. Mückengitter in den Fenstern und Mückenschutzcreme/-spray halfen nur zum Teil. Entweder hatte ich beim Eincremen immer mal Lücken gelassen, die Creme weggeschwitzt oder sie zu lange nicht erneuert. Natürlich kauften meine Eltern auch Mückenstecker für die Steckdose. Die halfen aber auch nur innerhalb des Raumes in der Nacht.

Meine Mückenstiche schwollen sehr stark an. Soweit ich weiß, gibt es keine direkte Mücken-Allergie, aber die Haut kann mehr oder weniger empfindlich auf das Gift reagieren. Bei mir jedenfalls waren die Schwellung und der Juckreiz extrem. Gerade im Gesicht sah ich manchmal fast entstellt aus. Zudem konnte ich schlecht schlafen, war unruhig, kratze die ganze Zeit und kratze die Stiche über Nacht auf. Dadurch entzündeten sie sich und hinterließen manchmal Narben.

Auch heute noch bin ich diejenige, die alle Mückenstiche abkriegt. Ich habe schon alles gehört: es liege am süßen Blut oder am Parfüm usw. Ich weiß nicht, was davon stimmt. Jedenfalls sind Mücken bis heute ein Problem, weshalb ich zum Grillen, beim Outdoor-Sport und im Urlaub immer Mückenschutz-Spray dabei habe. In Thailand verwende ich Nobite, das auch gegen Tigermücken schützt.

Trotzdem erwischt es mich ab und zu. Wie schon früher erwische ich manchmal nicht den Rand des Gesichts (Haaransatz), die Kopfhaut selbst oder die Fußsohle bzw. Zehen. Manchmal schwitzt man und somit ist der Mückenschutz nicht mehr lückenlos wirksam. Oder man vergisst ihn zu erneuern.

Ich stieß eher zufällig vor zwei Jahren auf den Insektenstichheiler biteaway, als ich Nobite für meine Thailand-Packliste bestellte. Es war eine Offenbarung und ersparte mir in Folge dessen viele Nerven.


Wie sieht der Insektenstichheiler aus?

Neu sah er so aus:

So sieht mein Stichheiler nach vielen Anwendungen und Reisen, u. a. in Thailand und Mauritius, aus:

Die dunklen Flecken sind allerdings vom Nobite. Beim Verteilen mit den Händen löst man Beschriftungen von den Spraydosen ab, die man dann hier und da wiederfindet. Auch der Stichheiler hat etwas davon abbekommen.


Wie wendet man den Insektenstichheiler an?

Nach dem Stich nimmt man den Stick und hält die keramische Kontaktfläche an der Spitze auf den Insektenstich oder -biss. Dann drückt man einmalig eines der beiden Knöpfchen. Sie stehen für 2 verschiedene Intensitäten bzw. unterschiedliche Dauer: ein Knopf aktiviert 3 Sekunden für Kinder*, der andere 6 Sekunden für Erwachsene. Durch den Knopfdruck erhitzt sich die kleine Keramik-Kontaktfläche (nicht der ganze Stick!) auf 51 Grad Celsius. Es gibt einen Piep-Ton, wenn die Temperatur erreicht ist.

Man hält den Heiler auf dem Stich, bis wieder ein Piep-Ton kommt. Das wars schon. Sowohl die Rötung, der Juckreiz als auch die Schwellung lassen durch die konzentrierte Wärme nach.

Man kann den Stick mehrfach anwenden, wenn es z. B. ein großer Stich ist oder das Jucken nach einer Weile noch nicht nachlässt. Man sollte einen kurze Pause zwischen den Anwendungen lassen.


Wie funktioniert der Insektenstichheiler?

Er erhitzt für einen kurzen Moment die Stelle, wo der Mückenstich passiert ist. Dadurch gehen die injizierten Eiweiße kaputt, die die Entzündung und Abwehrreaktion des Körpers verusachen. Dadurch geht die Schwellung in den nächsten Minuten und Stunden zurück. Der Juckreiz lässt nach bzw. hört ganz auf. Die Rötung lässt nach bzw. verschwindet.

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Weitere FAQ

Gegen welche Stiche hilft der Insektenstichheiler?

Er hilft bei Mücken-, Wespen-, Bienen-, Hornissen- und Bremsen-Stiche bzw. -Bisse.


Wie schnell nach dem Stich wendet man den Insektenstichheiler an?

Je früher desto besser. Im Idealfall unmittelbar nach dem Stich bzw. sobald man ihn irgendwie merkt. Ich habe ihn auch noch bei „alten“ Stichen angewendet und positive Effekte gemerkt.


Tut es weh?

Es ist ein kurzer unangenehmer Schmerz, aber nicht sehr stark (ich bin nicht sehr schmerzempfindlich). Auch Freunde von mir, die den Stick getestet haben, finden es nicht schlimm. Es ist auch ein bisschen Gewöhnung dabei, denn, wenn man den Stick ein paar Mal verwendet hat, stellt man sich darauf ein. Ein Schmerz, den man erwartet, tut schließlich nicht so weh, wie ein überraschender Schmerz.


Ist es gefährlich oder gibt es Nebenwirkungen?

Nein. Kinder sollten den Stick aber erst ab 12 Jahren selbst anwenden.

Laut Hersteller ist der Stick im Gegensatz zu Cremes, Salben und Gels auch für Schwangere, Allergiker und Kinder* geeignet. Das zertifizierte Medizinprodukt wird in Deutschland hergestellt, ist dermatologisch getestet und chemiefrei.


Können Erwachsene den Stick bei Kindern anwenden?

Bei ganz kleinen Kindern muss man sicher vorsichtig sein, da sie die kurze Hitze möglicherweise als sehr unangenehm empfinden und nicht verstehen, was passiert. Laut Hersteller können Kinder den Stick ab 12 Jahren selbst verwenden. Währenddessen sollte sie ein Erwachsener beaufsichtigen.


Wie wird der Stick betrieben?

Mit 2 AA-Batterien.


Wie lange halten die Batterien?

Laut Hersteller leisten die Batterien bis zu 300 Anwendungen. Ich habe den Insektenstichheiler auf einer 4-wöchigen Thailand-Reise oft genutzt und irgendwann danach zu Hause oder beim nächsten Urlaub die Batterien gewechselt. Gut ist, dass diese Standard-Batterien überall erhältlich sind. Man braucht kein Kabel oder Ladegerät.

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Gibt es andere Insektenstichheiler?

Bei Amazon gibt es mittlerweile einige verschiedene Geräte, von denen ich allerdings noch keine anderen getestet habe.


Riemser Pharma Bite Away StichheilerWerbung

Dies ist der in diesem Beitrag vorgestellte Stichheiler, den ich selbst verwende. Er hat mir schon viele gute Dienste erwiesen.


Beurer BR 60 InsektenstichheilerWerbung

Der Insektenstichheiler BR 60 lindert Symptome wie Juckreiz und Schwellungen durch gezielte Wärmeeinwirkung. Die angenehme Hitze beschleunigt den Heilungsverlauf, reduziert Symptome und wird als komfortabel empfunden. Mit 2 Programmen, darunter eine Stufe für empfindliche Haut, bietet das moderne, handliche Design eine chemiefreie Anwendung, die auch für Schwangere geeignet ist.


ICARE InsektenstichheilerWerbung

Der elektrische Insektenstichheiler behandelt Juckreiz, reduziert Schwellungen und beschleunigt die Heilung nach Insektenstichen. Mit 4 einstellbaren Stufen, darunter eine für empfindliche Haut, bietet das kabellose Gerät eine einfache Anwendung. Es funktioniert ohne chemische Stoffe, indem es eine beheizte Keramikplatte direkt am Stich anwendet. Der Insektenstichheiler ist wiederaufladbar und umweltfreundlich mit einer Batterielaufzeit von 200 Anwendungen nach dem Aufladen.


Care Plus Tropicare Click Away BiteWerbung

Dieser Stichheiler funktioniert mit kurzen elektrischen Stromstößen bei sehr niedriger Spannung. Die Kundenmeinungen sind überwiegend positiv.


Zapperclick Werbung

Dies ist ein mechanischer Stichheiler, der ohne Batterie funktioniert. Der Stich wird mit einem Pieks behandelt. Das Kunden-Feedback ist gemischt.


NCM T177 Eco-Click Power-VersionWerbung

Dieser Stichheiler funktioniert ebenfalls mechanisch über ein Klicken.


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Ich wünsche dir möglichst wenig Insektenstiche und dass du im Falle des Falls einen guten Stichheiler dabei hast.

Weitere Gadget-Tipps findest du hier.

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2 Gedanken zu „Insektenstichheiler – Testbericht, FAQ & Vergleich“

  1. Hallo Jasmin,
    ich war immer skeptisch ob diese Mückenstichheiler wirklich helfen. Aber dein Erfahrungsbericht hat mein Interesse nun doch geweckt.
    Unsere Tochter (3,5 Jahre) zieht Mückenstiche auch magisch an. Da sie als Neurodermitikerin sich sowieso bei jeder Gelegenheit kratzt sind die Stiche meist schon aufgekratzt bevor ich sie überhaupt bemerke. Klassische Salben oder Gele wie Fenistil kann ich dann leider nicht mehr anwenden weil sie dann ja ne offene Wunde hat.
    Weißt du ob man den bite away auch auf bereits aufgekratzten Stichen verwenden kann?

    Liebe Grüße,
    Melanie

    Antworten
    • Hallo Melanie,
      das ist eine gute Frage. Ich habe den Stichheiler auch schon bei aufgekratzten Stichen angewendet. Das macht in meinen Augen eigentlich kaum einen Unterschied. So oder so wird es kurz heiß, aber danach juckt es weniger. Der Bite Away hat ja 2 verschiedene Stufen, vielleicht ist die kürzere für eure Tochter dann besser geeignet. Ich weiß nicht, ob eine 3,5-Jährige versteht, was ihr mit dem Teil vorhabt. Aber am besten wirkt das ganze, wenn man es mehrfach anwendet – v. a., wenn der Stich groß ist. Also: meiner Erfahrung nach geht das trotzdem. Es geht ja v. a. um die Hitze, die in die Bereiche unter der Haut vordringt, weil dort das Gift eingespritzt ist.
      Viele Grüße und stets gute Reise
      Jasmin

      Antworten

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