Zimmerdecke mit beweglichem Muster

So… Nun ist schon die erste Woche Uni rum und wir schwitzen nach wie vor („estamos sudando“). Wir haben uns jetzt schon ein bisschen eingewöhnt. Ich beschwere mich schon mal nicht mehr so oft, dass es so eine Affenhitze ist. Ich habe sogar schon mal versucht, lange Hosen anzuziehen, was die Einheimischen hier alle machen!

Aber die fallen auch aus ihrem Haus direkt ins klimatisierte Auto und laufen 30 Sekunden vom Parkplatz in die gekühlte Uni, wohingegen wir von zu Hause ca. 15 min zur Uni auf einer staubtrockenen Straße laufen… Am Mittwoch war hier Willkommensfeier in einem kleinen Club in der Altstadt: Salsa, muchachos! (Salsa, Leute!) Professionell können wir das zwar noch nicht, aber wir arbeiten dran! Und bis dahin: Shake what you have… (Spanische Übersetzung folgt in unbestimmter Zeit!)

Ansonsten hatte ich gestern nach einem sehr angenehmen Sushi-Abend mit Ania und Jo noch einen Kampf mit einer Cucaracha. Die in dem Waschbecken in der Küche wollte ich einfach ignorieren, aber als ich mich ins Bett legte und an der Decke so was großes Schwarzes sah, bekam ich natürlich leichte Panik. Schwuppdiwupps Besen geholt und erstmal von der Decke geholt – Schrei – Das Vieh kam auf mich zu. Da haben sich wahrscheinlich die Nachbarn ged8: „Ah, die Gringa hat ein Vieh im Zimmer.“ (Obwohl ich ja keine Gringa, Nordamerikanerin, bin…)

Dann war es erstmal verschwunden. Zeit um aufzuräumen, ins Bad zu gehn, Bücher, Taschenrechner und Nagelfeile zu suchen, zu feilen, Däumchen zu drehen. Schließlich tauchte Bernds Kollege (oder Vater? das Vieh war doppelt so groß!) wieder auf dem Boden auf – und: draufgehaun! Aaaah, es lebt noch! Liegt nur auf dem Rücken und zappelt! Nochmal draufgehaun, dreimal, viermal – mach ich was falsch?! Es brauchte echt eine Weile – ich muss an mir arbeiten. Die in der Küche hab ich dann heute früh mit kochendem Wasser erlöst. (Ich hatte noch was vom Kaffee übrig.)

Dabei mag ich Tiere! Man sieht hier viele Geckos (Eidechsen) und … ähm… sonst eigentlich nix weiter, Industriestadt eben, in der einfach alles kocht. Und die Kinder spielen auf der Straße, den ganzen Tag, und gucken mich wie an, als wäre ich von einem anderen Stern! Und wenn ich dann „‚¡Hola!“ sage, na dann erst… Ach und übrigens! Fotos sind hier und hier online. Ja, Falko, ich weiß… Man könnte die auch bloggen, aber so find ich’s übersichtlicher :o)

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