Geld und Finanzen unterwegs

[Werbung] In diesem Beitrag verlinke ich an mehreren Stellen zu Finanz-Dienstleistern und -Produkten. Für eventuelle Transaktionen erhalte ich eine Provision.


1. Unterwegs Geld abheben


Vor meinem Mexiko-Auslandssemester musste ich mich erstmals mit der Frage beschäftigen, wie ich im Ausland an mein Geld herankomme. Eine Freundin empfahl mir damals die DKB-Kreditkarte, die ich seitdem nutze. Ich habe sogar ein zweites Girokonto zusammen mit meinem Freund bei der DKB und zahle dort keinerlei Gebühren (vorausgesetzt, man hat einen regelmäßigen Geldeingang von 700 Euro und mehr). Für die allermeisten Länder ist die DKB-Kreditkarte nach wie vor sehr praktisch und ausreichend. Ich nutze sie selbst auf meinen Reisen, z. B. nach Thailand und Malaysia.

 

Mit der DKB-Kreditkarte kann man weltweit kostenlos bezahlen, was sehr praktisch ist, denn so muss man nicht immer mit abgehobenem Bargeld jonglieren. Gerade, wenn man nur einen kurzen Zwischenstopp in einem Land macht, wie z. B. in Singapur, finde ich das Bezahlen mit der Kreditkarte sehr praktisch. Aber Achtung: das Bezahlen ist nur für Aktivkunden kostenlos, d. h. man muss einen regelmäßigen Geldeingang von mindestens 700 Euro haben. Mehr Details findest du dazu in den Bedingungen der DKB.

Seit dem 01.06.2016 erstattet die DKB nicht mehr für alle Länder die Gebühren für das Abheben von Bargeld. Das heißt, in einigen Ländern fallen Gebühren beim Abheben an, die man sich dann nicht zurückholen kann. Daher sollte man beim Abheben darauf achten, ob Gebühren anfallen, bzw. sich vorher gründlich informieren.

Ich persönlich nutze und empfehle die DKB-Kreditkarte nach wie vor. Mittlerweile bezahle ich damit mehr, als dass ich Geld abhebe. Es ist ratsam sich wirklich vor jeder Reise zu informieren, welche Bedingungen gelten.


Es gibt noch eine Alternative: die Kreditkarte der Santander Consumer Bank.

Egal, wo du bist: bei Visa-Automaten (das sind sie fast immer, erkennbar am Visa-Logo) hebst du weltweit kostenlos Geld ab. Falls du auf einer Kontoauszug bemerkst, dass dir doch Gebühren für das Abheben abgezogen wurden, kannst du die Santander Consumer Bank kontaktieren und dir die Summe zurückerstatten lassen.

Die Vorteile der 1PLUS Visa-Card von Santander auf einen Blick:

  • Es gibt keinen Haken. Es fallen keine einmaligen oder jährlichen Gebühren an.
  • Du kannst mit der Visa-Card weltweit kostenlos Bargeld abheben an über 2 Mio. Geldautomaten.
  • Falls ein Automat doch Gebühren berechnet, werden sie von Santander auf Antrag zurückerstattet.
  • Du bezahlst weltweit gebührenfrei an über 37 Mio. Akzeptanzstellen.
  • Du erhältst weltweit 1%  Tankrabatt: Santander erstattet dir 1% des Tankstellenumsatzes, den du mit der 1plus Visa Card machst (bis 400€/Monat).
  • Du erhältst 5% Erstattung auf viele Reisebuchungen über den Kooperationspartner Urlaubsplus GmbH (siehe Santander-Homepage).
  • Du bekommst derzeit 1,05% p.a. Zinsen auf dein Visa-Guthaben ab dem ersten Euro
  • Du kommst jederzeit an dein Geld ran (kein Festgeld).
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Flexible Rückzahlung: Du entscheidest, ob du monatlich den Gesamtbetrag oder einen Teil zurückzahlen willst.

Für Backpacker, Au-Pair-Aufenthalte, Auslandssemester, Work & Travel usw. gibt es keine Argumente gegen diese Kreditkarte. Du wirst sie zu schätzen wissen!

Hier kannst du die 1plus Visa Card der Santander Consumer Bank bestellen!

2. Bargeld mitnehmen

Innerhalb Deutschlands solltest etwas Bargeld dabei haben für den Fall, dass du nicht sofort einen Geldautomaten findest. Das hängt natürlich von deinem Reiseziel und dessen Abgeschiedenheit ab. Wenn du im Ausland unterwegs bist, ist es relativ teuer, Bargeld vorher in einer Wechselstube oder in einer Bank zu tauschen. Für den Fall der Fälle habe ich in der Regel ca. 100 Euro dabei. Das reicht, um am Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmittel oder per Taxi in die Stadt zu kommen. In manchen Ländern wird empfohlen, ein paar US-Dollar dabeizuhaben.

Für mehr Bargeld hebe ich dann etwas am ersten Automaten auf dem Flughafen im Ausland mit meiner Kreditkarte kostenlos ab. Ich habe einmal gehört, dass in Indien auf einem Flughafen kein Geldautomat war. Ansonsten gibt es immer eine Möglichkeit zum Geld abheben. So muss man auch auf weniger Dinge aufpassen.

3. Bargeld aufbewahren

In einigen Ländern sollte man nicht zu offensichtlich auf der Straße mit Geld jonglieren. Das könnte manche Menschen auf schlechte Gedanken bringen. Am besten hat man auch nicht alles Bargeld dabei, sondern lässt einen Teil in der Unterkunft, ggf. im Safe. Für die Aufbewahrung des Bargeldes empfiehlt es sich daher, mehrere Taschen zu haben:

4. Notfallnummern für die Bank

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine dreiwöchige Reise unternommen, bei der ich einige Länder von Singapur über Australien, Neuseeland und Malaysia besucht habe. Ein Freund riet mir, vorher bei der Bank Bescheid zu sagen, damit sie nicht auf die Idee kommt, meine Kreditkarte zu sperren. Das habe ich gemacht. Man sagte mir aber, das ginge so prophylaktisch nicht. Die DKB gab mir aber eine Nummer, bei der ich anrufen könnte, falls es zur Sperrung kommen sollte. Diese Nummer ist wichtig, damit du im Ausland nicht plötzlich hilflos dastehst, wenn deine Karte nicht mehr funktioniert. Auch wenn du deine Karte verlierst oder sie gestohlen wird, solltest du die Nummern zur Sperrung griffbereit haben. Nicht immer hast du Internet in der Nähe, um die Nummern zu recherchieren. Informiere dich daher im Vorfeld, wo du im Notfall anrufen kannst.

5. Unterwegs Überweisungen per Online-Banking tätigen

Falls du unterwegs eine Überweisung tätigen musst, ist das per Online-Banking am einfachsten. Manche Banken arbeiten mit dem mobilen TAN-Verfahren, bei dem du einen TAN per SMS zugeschickt bekommst. Das ist unterwegs ungünstig, da du evtl. Roaming-Gebühren zahlen musst oder dein Handy gar nicht mitgenommen hast. Daher nimmst du am besten eine ausgedruckte, herkömmliche TAN-Liste mit und/oder fotografierst sie sicherheitshalber nochmal ab und lädst sie auf deinen Laptop, in dein Email-Postfach oder in die Dropbox.

Es gibt auch noch TAN-Generatoren (bei amazon ansehen), die wie ein Taschenrechner aussehen und eine Internetverbindung und deine EC-Karte benötigen, als Ersatz für das mobile TAN-Verfahren. Frage dazu am besten bei deiner Bank nach.

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