Packliste für Safari-Reisen

Safarireisen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Waren Sie vor noch vor wenigen Jahrzehnten mit hohem finanziellen und organisatorischen Aufwand verbunden, existieren heute unzählige gut durchdachte Angebote für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Das hängt unter anderem mit dem Wandel des Begriffes Safari zusammen, der aus dem in Ostafrika stark verbreiteten Suaheli stammt und ursprünglich einfach „Reise” bedeutete: Organisierte Safari-Trips haben inzwischen viel öfter den Charakter einer naturverbundenen Entdeckungs- und Beobachtungstour im Sinne eines sanften Tourismus statt einer an Kolonialzeiten erinnernden Jagdveranstaltung der Superlative. Die klassische Großwildjagd existiert zwar noch, hat aber im Vergleich zu den lokale Gegebenheiten und die Umwelt respektierenden Foto- oder Tierbeobachtungssafaris an Bedeutung verloren.

Auf einer professionell organisierten Safarireise übernachten Gäste gewöhnlich in einer eigenen Lodge in einem betreuten Camp, ein Guide steht als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung. Das bedeutet jedoch nicht, dass du gänzlich unvorbereitet ins Abenteuer starten solltest. Die meisten Veranstalter geben zwar gerne Tipps für die Anreise, den richtigen Umgang mit den Tieren, die beobachtet werden können und beantworten Fragen zum Zielland und zur Unterkunft – was du einpackst, bleibt aber in den meisten Fällen dir selbst überlassen.

Unabhängig davon, welche Länder du zu bereisen planst oder ob sogar eine Rundreise auf deinem Programm steht: Eine Packliste zu erstellen ist in jedem Fall eine sinnvolle Sache. Sie hilft dir dabei, nichts zu vergessen, das du während deiner Safari benötigst, und für jede denkbare Situation entsprechend ausgerüstet zu sein.

Tipp: Der Begriff „Travelling light”, also das Reisen mit möglichst wenig Gepäck, ist zu einem Synonym für unbelastetes Reisen geworden – ein Reisestil, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Natürlich ist es sinnvoll, beim Packen strategisch vorzugehen und schwere, sperrige oder selten benötigte Artikel einfach zuhause zu lassen und gegebenenfalls am Urlaubsort zu kaufen. Bedenke bei deiner Reisevorbereitung aber, dass nicht alle Dinge, die im Laufe der Tour dann vielleicht doch vermisst werden, überall auf der Welt einfach zugekauft werden können. Das gilt ganz besonders für wichtige persönliche Dinge wie Medikamente, die du regelmäßig einnehmen musst, qualitativ sehr hochwertiges technisches Equipment oder spezielle Ausrüstungsgegenstände.

Für die klassischen Safari-Destinationen gelten jeweils ähnliche Anforderungen an das Reisegepäck. Eine Unterscheidung nach Ländern ist also nicht unbedingt sinnvoll, zumal sich viele Safarireisende ohnehin für eine Rundreise entscheiden und damit Kleidung und Ausrüstung für mehrere Länder benötigt wird.

Die folgende Packliste ist auf die Bedürfnisse für Rundreisen ausgelegt, eignet sich aber ebenso, wenn du nur ein einziges Land erkunden möchtest – je nach Aufenthaltsdauer und Destination kannst du dann einzelne Dinge weglassen. Wir haben uns grundsätzlich an den Anforderungen für Safarireisen in folgende Länder orientiert:

  • Tansania
  • Sansibar
  • Namibia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Botswana
  • Kenia

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Packliste für Frauen und Männer

Packliste für Frauen

Packliste für Männer

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Geld & Finanzen

Ohne Geld kommst du nicht weiter – daher ist dies der erste und wichtigste Punkt auf deiner Packliste. Folgende Dinge haben sich zum sicheren Transport von Bargeld und Kreditkarten bewährt:

Hygiene

Die persönliche Hygiene auf Reisen ist ein Kapitel, das du bei der Reiseplanung nicht vernachlässigen solltest. Es ist nämlich nicht immer leicht, gewohnte Hygieneartikel am Urlaubsort zu kaufen, und manches ist auch gar nicht oder nur sehr schwer erhältlich. Dabei handelt es sich aber gerade um Artikel, die sehr praktisch sind, wenn man unterwegs ist: Feuchttücher sind zum Beispiel eine wahre Wohltat, wenn du während eines langen, aufregenden Safaritages einen Snack zu dir nehmen willst, aber keine Möglichkeit besteht, sich die Hände zu reinigen. Auch zur Erfrischung zwischendurch, um Nacken oder Gesicht abzukühlen, eigenen sie sich gut. Dasselbe gilt für feuchtes Toilettenpapier: Es ist in Gegenden mit Wassermangel oder fehlender Waschgelegenheit extrem praktisch. Am einfachsten verstaust du alles in einem Kulturbeutel, so hast du deine Hygieneartikel jederzeit griffbereit. Flüssiges und Cremen, die du im Handgepäck transportieren willst, gibst du am besten in einen Plastikbeutel, da du sie bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen in einem solchen vorweisen musst.

Kleidung

Geeignete Safari-Kleidung ist vor allem leicht, reissfest, atmungsaktiv und farblich dezent – ideal sind beige, hellbraun, olivgrün und ähnliche Naturfarben. Der Grund dafür ist nicht schwer zu erraten: Du möchtest frei lebende Tiere beobachten und nicht erschrecken und verscheuchen. Außerdem sollte dich die auf der Safari getragene Kleidung gegen starke Sonneneinstrahlung, dorniges Geäst und Stechmücken schützen. Wie auf allen anderen Reisen empfiehlt sich auch hier das Schichtmodell: Wasserabweisende Funktionsjacken, die auch gegen Wind und Kälte schützen, sind eine gute Ergänzung zur leichten Outdoor-Oberbekleidung, Unterwäsche und Shirts sollten ebenfalls atmungsaktiv und aus leichtem, schnell trocknendem Material sein. Nimm nicht zu viele Teile mit – es gibt in den meisten Lodges und Camps einen Wäscheservice, so dass du getragene Kleidung unkompliziert reinigen lassen kannst. Außerdem ist es möglich, kleinere Stücke wie T-Shirts, Socken und Unterwäsche selbst zu waschen. Dafür musst du nicht einmal ein eigenes Handwaschmittel einpacken – die meisten Textilien lassen sich auch mit einem milden Shampoo oder Duschgel ausspülen, und in der Sonne trocknet ohnehin alles schnell.

Hier erfährst du mehr über meine Universal-Klamotten für jede Reise.

Medikamente / Apotheke

Medikamente, die man für die häufigsten Erkrankungen auf Reisen mit sich führen sollte, sind Schmerzmittel sowie Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit. Medikamente, die du persönlich einnehmen musst, solltest du in ausreichenden Mengen, inklusive einer kleinen Reserve, mitführen: Es gibt leider keine Garantie dafür, dass du die von dir benötigten Medikamente in der gewohnten Zusammensetzung auch am Zielort erhältst. Es ist nicht sinnvoll, Empfehlungen für bestimmte Wirkstoffe abzugeben, weil hier große Unterschiede in der Verträglichkeit und Wirksamkeit bestehen und nicht alle Medikamente für jede und jeden gleichermaßen geeignet sind. Welche konkreten Präparate du auf deiner Safarireise am besten einpackst, solltest du deshalb vorab mit deinem Hausarzt, deiner Hausärztin besprechen. Empfehlenswert ist allerdings, es mit der Reiseapotheke nicht zu übertreiben – die gängigsten Medikamente sind im Falle des Falles ohnehin fast überall erhältlich. Da nicht benötigte Medikamente nach Ablauf der Wirksamkeit entsorgt werden, ist es sinnvoll, diese am Ende der Reise einer örtlichen medizinischen Einrichtung zu spenden – das gilt besonders für sterile Einmalspritzen und Antibiotika.

Papiere & Unterlagen

Natürlich immer mit auf die Reise müssen dein Reisepass und die Unterlagen, die du vom Reiseveranstalter bekommen hast: Buchungsbestätigung, Tourbeschreibungen, eventuell zusätzliche Tickets und Gutscheine. Sinnvoll ist es auch, einen Impfpass, Gesundheitspass oder andere Unterlagen, die deine Gesundheit betreffen, mitzunehmen. Wenn du an einer bestimmten Erkrankung leidest, die es erforderlich macht, Medikamente mitzuführen, kann ein ärztliches Attest beziehungsweise ein Rezept für die benötigten Medikamente hilfreich sein. Bitte deinen Arzt, deine Ärztin, diese Dokumente auf Englisch auszustellen. Im Fall des Falles ist das sehr nützlich, weil dir in den betreffenden Ländern nur sehr selten deutschsprachiges medizinisches Personal zur Verfügung stehen wird.

Rucksäcke & Taschen

Kaum jemand wird mit einem Rollkoffer auf Safari fahren – das wäre nur überlegenswert, wenn du für die gesamte Dauer deiner Reise ein festes Hotelzimmer hast. Wer viel unterwegs ist, ist mit Rucksack oder Reisetasche sicher besser dran. Entscheide dich jedenfalls für ein qualitativ hochwertiges Produkt, das du auch vollgepackt bequem tragen kannst – am besten probierst du das schon vor der Reise für einige Stunden aus. Packwürfel bringen System in dein Gepäck und Kompressionsbeutel sind sehr hilfreich, um das Volumen von Kleidung zu reduzieren.

Schuhe

Bequemes, wasser- und schmutzabweisendes Schuhwerk eignet sich für eine Safarireise am besten. Bedenke, dass du mehrere Stunden am Tag unterwegs sein wirst, und das kaum auf asphaltierten Straßen. Knöchelhohe Trekking- oder Outdoor-Schuhe sind daher eine gute Wahl. Sandalen oder Flip Flops für Tage am Strand und am Swimmingpool stellen eine gute Ergänzung dar und schützen dich zudem vor Fußpilz, der in stark frequentierten Duschen und Schwimmbädern lauert. Ein weiteres bequemes Paar Schuhe, das du während des Fluges, abends oder für Stadtbesuche tragen kannst, belasten zwar geringfügig das Gepäck, machen sich aber bezahlt – gute Schuhe findest du schließlich nicht überall. Deine Schuhe packst du idealerweise in eigene Schuhbeutel oder Plastikbeutel, um den Rest deines Gepäcks zu schützen.

Sonstiges

Ob Smartphone oder Profikamera: Ohne Fotoausrüstung solltest du keine Safari antreten. Damit alles gut klappt und du dein Fotomaterial sichern kannst, vergiss nicht auf eine externe Festplatte, SD-Karten, Memory-Sticks oder ähnliches. Netzteile für dein Notebook, Tablet oder Smartphone sollten ebenfalls in Gepäck, und idealerweise besorgst du dir je nach Reisedestination einen passenden Steckdosenadapter. Diese sind zwar meist vor Ort erhältlich, unter Umständen aber um einiges teurer als bei Kauf im Internet oder zuhause.

Technische Ausrüstung

Ob Smartphone oder Profikamera: Ohne Fotoausrüstung solltest du keine Safari antreten. Damit alles gut klappt und du dein Fotomaterial sichern kannst, vergiss nicht auf eine externe Festplatte, SD-Karten, Memory-Sticks oder ähnliches. Netzteile für dein Notebook, Tablet oder Smartphone sollten ebenfalls in Gepäck, und idealerweise besorgst du dir je nach Reisedestination einen passenden Steckdosenadapter. Diese sind zwar meist vor Ort erhältlich, unter Umständen aber um einiges teurer als bei Kauf im Internet oder zuhause.

Ich wünsche dir eine wunderbare Safari-Reise mit vielen tollen Eindrücken!

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